01. Die Bestellung
Die Zutaten sind nach Gewicht absteigend aufgelistet. Die ersten drei Zutaten bestimmen die wahre Qualität des Produkts.
02. Versteckte Namen
Hersteller unterteilen den Zuckergehalt oft in verschiedene Bezeichnungen (z. B. Sirup, Maltodextrin), um ihn in der Zutatenliste weiter unten zu platzieren. Lassen Sie sich nicht täuschen!
03. Transfette
„Teilweise gehärtete“ Pflanzenöle enthalten schädliche Transfettsäuren. Diese wirken entzündungsfördernd und beeinträchtigen die optimale Stoffwechselfunktion.
04. 100g Standard
Die Angaben „pro Portion“ sind oft unrealistisch. Die einzig objektive Vergleichsgrundlage ist eine Tabelle mit Angaben pro 100 Gramm oder 100 Milliliter.
05. Faseranteil
Komplexe Kohlenhydratquellen zeichnen sich durch einen hohen Ballaststoffgehalt aus. Im Idealfall beträgt das Verhältnis von Kohlenhydraten zu Ballaststoffen maximal fünf.
06. Salz vs. Natrium
Natrium ist nicht dasselbe wie Kochsalz. Um den tatsächlichen Salzgehalt zu berechnen, multiplizieren Sie die Gramm Natrium mit 2,5.
07. Proteinwert
Ein Lebensmittel gilt als echte Proteinquelle, wenn es mindestens 20 % seiner Gesamtenergie liefert. Siehe Tabelle!
08. Süßstoffe
Erythrit hat einen glykämischen Index von 0, Maltit (GI: 35–50) hingegen kann den Insulinspiegel erhöhen. Auch bei zuckerfreien Produkten ist die Zusammensetzung wichtig.
09. Zusatzstoffe
E-Nummern sind kodierte Informationen. E300 (Vitamin C) ist nützlich, während künstliche Azofarbstoffe (z. B. E102) zu vermeiden sind.
10. Bewusstsein
Etiketten zu lesen ist nicht kompliziert, es ist nur eine Frage der Übung. Sie haben es selbst in der Hand: Die Lebensmittel in Ihrem Einkaufswagen sind die Grundlage Ihrer Gesundheit.