01. Zutaten: Wahre Dominanz
Die wichtigste Regel: Die ersten drei Inhaltsstoffe bestimmen die Wirkung des Produkts auf den Stoffwechsel. Wenn Sie Begriffe wie „raffiniert“, „Sirup“ oder „gehärtet“ finden, ist das Produkt entzündungsfördernd.
02. Versteckter Zucker Matrix
Die Lebensmittelindustrie verwendet über 60 Bezeichnungen für Zucker. Wichtiger Hinweis: Maltodextrin hat einen höheren glykämischen Index (110) als weißer Zucker (65). Dies führt zu einem sofortigen Insulinanstieg und Fettspeicherung.
03. Die 0,5-Gramm-Falle
In vielen Ländern darf auf dem Etikett „0 g Transfette“ stehen, wenn der Transfettgehalt unter 0,5 g liegt. Wichtiger Hinweis: Enthält das Produkt „teilweise gehärtete“ Öle, die in der Zutatenliste aufgeführt sind, welche die Elastizität der Zellmembranen beeinträchtigen können.
04. Dichte vs. Masse
Achten Sie immer auf die 100-g-Spalte! Die Angabe „eine Portion“ ist ein Marketingtrick: Sie wird oft unrealistisch klein angesetzt (z. B. 25 g), um die Menge an Schadstoffen im „akzeptablen“ Bereich zu halten.
05. Berechnung der Netto-Kohlenhydrate
Prime Biohack: Ballaststoffe werden nicht verdaut. Um die Insulinreaktion abzuschätzen, subtrahieren Sie die Ballaststoffe von den gesamten Kohlenhydraten. Streben Sie ein hohes Ballaststoff-Zucker-Verhältnis für einen stabilen Energiespiegel an.
06. Elektrolythaushalt
Natrium an sich ist nicht schädlich, aber die Menge in verarbeiteten Lebensmitteln führt zu Wassereinlagerungen. Rechnen Sie selbst: Natrium × 2,5 = Salz. Hauptziel: Unter 5 g Salz pro Tag bleiben.
07. Proteinbioverfügbarkeit
Proteine sind nicht gleich Proteine. Das Etikett gibt lediglich die Menge an; die Qualität (Aminosäureprofil) hängt von den Inhaltsstoffen ab. Achten Sie auf vollständige Proteinquellen für eine optimale Muskelregeneration.
08. Die Schattenseiten der Süßstoffe
Maltit (E965) ist zwar zuckerfrei, hat aber einen glykämischen Index (GI) von 35–50, was eine starke Insulinreaktion auslöst. Besser geeignet sind Erythrit (GI: 0) oder Stevia, um die Darmflora zu erhalten.
09. Additive Analyse
Vermeiden Sie Azofarbstoffe (E102, E124) und Geschmacksverstärker (Glutamat). Diese können als Neurostimulanzien wirken und dazu führen, dass das Gehirn übermäßig isst, wodurch das Sättigungsgefühl unterdrückt wird.
10. Die wichtigste Entscheidung
Das Lesen von Nährwertangaben ist die Grundlage der iFitCore-Philosophie: zu wissen, was dem Körper guttut und was ihm schadet. Sie sind kein Konsument, sondern der Gestalter Ihrer eigenen Biologie.
Wie viele Gramm Zucker sind in 100 Gramm enthalten?